Aus der Natur - für die Natur

Viele schätzen Holz wegen seiner Schönheit, dem ästhetischen Äußeren und der angenehmen, warmen Atmosphäre, die es erzeugt. Andere wiederum stellen die statischen und praktischen Eigenschaften des Holzes in den Vordergrund. Die Wenigsten allerdings sind sich über die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Holzes bewusst. Insbesondere Kiefern-Kernholz weist ungeahnte und bislang noch weitgehend ungenutzte gesundheitsfördernde Eigenschaften auf. Die in Kalifornien beheimateten Bristlecone Pines, die langlebigen Kiefern, werden 4.000 Jahre und älter. Älter als Pyramiden sind sie und behaupten sich auch in einer Höhe von 3300 Metern.

„Paradoxerweise werden die Kiefern so alt, weil sie mit widrigen Wachstumsbedingungen zurecht kommen müssen“, so Patti Wells, Botanikerin bei der US-Forstverwaltung. Das Holz der Kiefer sei sehr harzig und dadurch ein guter Schutz gegen Pilze und Insekten. Doch auch Insekten machen sich diese pflanzlichen Abwehrkräfte zu Nutze. Schweizer Forscher konnten nachweisen, dass Ameisen sich mit kleinen Harzbröckchen gegen Bakterien und Pilze wappnen und sie damit ihre Überlebensrate signifikant erhöhen. Singvögel und Bienen nutzen diese Kraft, indem sie ihre Nester ebenfalls mit einer Harzmasse abdichten.

Da liegt es nahe, diese Kraft für Mensch und Umwelt nutzbar zu machen.